Disneyland Paris

 

„Wie ein Kind im Disneyland…“ sind geflügelte Worte, wenn etwas besonders gut gefällt. Also haben wir überlegt, zum 3. Geburtstag des Travelbuddies das Disneyland in Paris zu besuchen- bis zu ihrem 3. Geburtstag müssen Kinder keinen Eintritt zahlen.

Dass wir Mitte März einen absoluten Wintereinbruch in Mitteleuropa erleben, konnte ja keiner ahnen, aber es hat uns die Laune nicht verdorben und wir hatten trotzdem viel Spaß- soviel schon vorneweg.

Bis März ist noch absolute Nebensaison, sodass die Eintrittspreise noch im unteren Bereich sind (für Erwachsene- je nach Saison von 50-100€, Kinder zahlen leider fast das gleiche). Wir haben uns allerdings für ein Pauschalangebot mit 2 Übernachtungen in einem Hotel außerhalb entschieden, die Disneyhotels haben das ganze Jahr über ganz schön stramme Preise (ab 200€ für Familienzimmer). Außerdem waren wir „nur“ im Disneyland, nicht in den Walt Disney Studios, was besonders für ältere Kinder sicherlich auch interessant ist.

Vom Ruhrgebiet aus sind es nach Paris gute 500km, aber durch die Niederlande und Belgien durchweg über gute Autobahnen, sodass wir mit dem eigenen Wagen zügig am Ziel waren. Unser Hotel lag in Marne la Vallée, 20 Minuten zum Disneyland und -dem Stadtverkehr geschuldet- ca.45 Minuten bis zur Pariser Innenstadt. Dort sind hauptsächlich Hotels für Disneybesucher, aber eben deutlich günstiger als am Disneyland selbst. Von dort gibt es auch einen Zug, der direkt vor den Disneytoren hält (ca.7€ Fahrpreis für Erwachsene), aufgrund des unklaren Wetters sind wir aber mit dem Auto zum Park gefahren, wo das Parken dann nochmal mit 20€ zu Buche schlug und wir tatsächlich noch ziemlich weit bis zum Eingang laufen mussten, wenn auch überdacht.

Nach der obligatorischen Taschenkontrolle, die ja mittlerweile bei allen Freizeitparks (leider) an der Tagesordnung ist, mussten wir noch unsere Gutscheine umtauschen, was an den dafür vorgesehenen Automaten nicht funktionierte- das war ziemlich nervig, sodass wir uns an der Kasse anstellen mussten, dort ging es aber recht zügig vorwärts.

Und dann standen wir endlich auf der „Mall“, mitten im Disneyland. Tatsächlich haben wir vom Parken bis dorthin aber gut 45 Minuten gebraucht, und das an einem vergleichsweise „ruhigen“ Tag. Die Dampflok zischte und die ganze weite Disneywelt lag vor uns. Juhuu! Uns hat es zuerst zum Meet& Greet mit Balou und King Louis aus dem Dschungelbuch gezogen. Die Zeiten und Orte kann man super über die Disneyland App erfahren, hier sind auch gesperrte Fahrgeschäfte und die ungefähren Wartezeiten verzeichnet, sodass sich ein Blick wirklich lohnt.

Nach dem Dschungelbuchtreffen sind wir durch die Totenkopfhöhle Richtung „Fantasy Land“ gegangen, hier gibt es wohl am meisten für die Kleinen zu machen/ sehen. Während die Männer die 75 Minuten auf Mickey Mouse warten wollten (die Zeit vergeht recht schnell, da man im „Kino“ viele Mickey Mouse Filmchen sehen kann während man wartet), sind die Reisebiene und ich auf die drehenden Tassen von Alice im Wunderland gegangen. Dort war ich als Kind vor 25 Jahren auch schon, so schließt sich der Kreis.

Die Bootsfahrt von „It’s a small world“ ist auch ohne Größen-/ Altersbeschränkung und wirklich schön erneuert worden. Wir waren in der Pizzeria „Bella Notte“ Mittag essen, neben einem Kindermenü (mit Eis!) gab es zu fairen Preisen Mittagsmenüs mit Nudelgericht/ Salat und Getränk. so sind dort alle satt und zufrieden rausgekommen. Das Anstehen, um auf Plätze zu warten- mit Essen in der Hand- ist allerdings anstrengend. Will mir gar nicht vorstellen, wie das in der Hochsaison ist.

Für die meisten Attraktionen gibt es auch eine „Baby Swap“-Option, sodass beide Elternteil das Fahrgeschäft nutzen können, ohne zweimal anstehen zu müssen, während ein Elternteil auf das Kind aufpasst.

Ich hatte ja große, große Sorge, dass das winterliche Wetter uns den Spaß verderben würde, aber tatsächlich gibt es dort so viel indoor, bzw. überdacht, dass wir alle trotzdem riesigen Spaß hatten und auch mit dem Kinderwagen kein Problem, da überall Kinderwagenparkplätze bereit standen.

Zur warmen Hauptsaison, wenn es trocken und mild ist, macht es sicher noch mehr Spaß, einfach die Wege entlangzuflanieren und links und rechts die detailverliebten Aufbauten und Häuser anzusehen, denen man jetzt im zügigen Vorbeigehen von A nach B eher weniger Beachtung geschenkt hat.

Unser Fazit: Disneyland geht auch im Winter, wenn man sich entsprechend vorbereitet (was Kleidung und Infos über die Fahrgeschäfte angeht). Man kann bei den Schnapperangeboten also guten Gewissens zugreifen. Viel Spaß!

Einmal Eiffelturm und zurück! Paris 2018

Unser Plan war es, das Wochenende vorm Geburtstag des Travelbuddies in Paris zu verbringen- mit Besuch des Disneylands, da Kinder unter 3 dort ja noch umsonst sind. Dass uns Mitte März ein Wintereinbruch überrascht, gehörte nicht zu dem Plan, aber letztlich haben wir einfach wärmere Sachen angefangen und los ging’s.

Aus dem Ruhrgebiet sind es gute 500km nach Paris, mit einem ausgiebigen Mittagsstopp in Belgien waren wir nach entspanntem Start am Morgen gegen 15:00 Uhr in der Stadt. Der Verkehr in der Pariser Innenstadt ist natürlich eine Katastrophe, zusätzlich hatten die Schneestürme und eine Demo rund um den Eiffelturm das Chaos perfektioniert.

Trotzdem haben wir einen legalen Parkplatz direkt am Eiffelturm ergattern können, denn der Große hatte sich sehr gewünscht, auf den Eiffelturm hochzufahren.

Die Tickets hatten wir vorher schon besorgt, aber leider konnten wir wegen des Schnees nicht bis ganztägig die Spitze, sondern nur auf die 2. Etage. Für ein Kleinkind trotzdem ein riesiges Erlebnis und eine sehr beeindruckende Aussicht.

Wir würden definitiv empfehlen, die Tickets vorher online zu bestellen, so spart man sich langes Anstehen an den Kassen. Tatsächlich darf man zumindest bis zur 2. Plattform auch mit Kinderwagen in die Fahrstühle, damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Bei den Taschenkontrollen am Eingang wurden unsere Babygläschen/-Flaschen auch nicht konfisziert, das war wirklich problemlos.

Grundsätzlich ist es sicher auch sinnvoller, von außerhalb mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt zu fahren- schont Nerven und Blech.

So haben wir unseren Anreisetag doch noch schön abgerundet mit der Fahrt auf den Eiffelturm- when in Paris…

Legoland Discovery Center Berlin

Auch wenn der Name es vermuten lässt, es ist nicht das Legoland, sondern eben „nur“ ein kleines Indoor- Discovery Center. Wir haben es als Kombiticket mit dem SeaLife bestellt, was dann deutlich günstiger war, überhaupt: Onlineticket- Optionen checken spart viel Geld. Die Seite ist so voll von „Sonderangeboten“, dass man den regulären Kassenpreis nur schätzen kann, auf ca. 20€ für Erwachsene.

Mit dem Fahrstuhl könnten wir von der Kasse direkt ins Untergeschoss fahren, wo sich die meisten Attraktionen befinden. Für ältere Kinder gibt es für 4€ noch einen Entdeckerpass, bei dem man in den einzelnen Bereichen abstempeln kann, wenn sie „erledigt“ sind.

Von einem kleinen Fahrgeschäft (Merlin), auf das auch schon kleine/junge Legofans dürfen, eine riesige Bauecke für Autos inklusive Rennbahnstrecke mit Loopings und ein kleines Café neben den Schließfächern bilden den „rechten Teil“ des Untergrundes. Das Café soll noch deutlich vergrößert werden und der Ninjago- Spielbereich wartet noch auf die TÜV Abnahme und ist daher bis Ostern 2018 gesperrt (diese Einschränkungen waren auf der Homepage aber gut beschrieben und wir haben einen 50% Gutschein fürs nächste Mal als Entschädigung bekommen).

Für die Kleinsten gibt es eine Duploecke mit Bauernhof- Thema, sowie weiche Riesenbausteine, aus denen man ein richtiges Haus bauen kann.

An der Dinowelt mit T- Rex aus Lego und großem Vulkan vorbei geht es ins 4D- Kino.

Im alten Ninjagobereich ist eine kleine Klettermöglichkeit (also eher ein bisschen so wie Ninja Warriors).

Der Ausgang geht natürlich nur durch den Shop, wir sind aber ohne Ausgaben rausgekommen ;-)! Witzig: im Shop kann man sich für 2€ ein eigenes Legomännchen aus verschiedenen Haaren/ Hüten/ Accessoires zusammenstellen.

Wenn man für den Eintritt einen guten Deal bekommt (Online/ Kombiticket/ Gutschein), lohnt sich der Besuch im Sony Center bei schlechtem Wetter auf jeden Fall, hier kann man gut einen Vor-/ Nachmittag verbringen. Für den vollen Preis, insbesondere wenn man mehrere Kinder ab 3 Jahren hat, die dann alle schon zahlen müssen, ist es doch eine Stange Geld für dann doch eher wenig Abwechslung, insbesondere für Kleinkinder.

Aber wir werden unseren 50%- Gutschein nach Ostern einlösen, wenn wir mal wieder in Berlin sind und uns die neue Ninjagowelt dann mal ansehen…

Deutsches Technikmuseum und Science Center Specter, Berlin

Das Technikmuseum konnten wir auf unserem Weg von der U1- Haltestelle schon gut am „Rosinenbomber“ auf dem Dach erkennen, zum Eingang mussten wir dann aber doch einmal ums Gebäude herum, bei der Kälte war jeder Meter hart erkämpft. Zum Glück war es im Museum muckelig warm. Mit Berlin Welcome Card habe ich gerade mal 5€ Eintritt (regulär: 8€, Kinder bis 6 Jahre frei) gezahlt und das Beste: das Science Center Specter ist auch inklusive.

In der Eingangshalle haben wir erstmal in Ruhe unsere Schneekleidung ausgezogen und alles an der (kostenfreien) Garderobe angesehen und konnten mit Kinderwagen barrierefrei alle Etagen erreichen. Viele Fahrzeuge (besonders zu Luft und Wasser ) zu bestaunen, technische Zusammenhämge ausprobieren und verstehen, vom Binärcode bis zur Schallwelle.

Das war inhaltlich natürlich nicht alles für Kleinkinder geeignet, aber da es immer ein Knöpfchen zu drehen oder einen Hebel zu betätigen gab, wurde es nicht langweilig.

Nach einer kleinen Stärkung im Café (leckerer frischer Kuchen und Kaffee) ging es dann um die Ecke ins Science Center. Gleiches Ticket, man muss nicht noch einmal extra zahlen. Wir hatten vorher schon online gelesen, dass der Fahrstuhl hier kaputt war, also haben wir den Kinderwagen an der Garderobe abgegeben und das Baby in der Trage mitgenommen. Wir sind erst- das war eigentlich blöd- in die Sonderausstellung mit den Autos und zum „Netz“ (Internet) gegangen, allerdings gab es in der Hälfte des Museums einen schönen Wickel- und Stillraum samt Beschäftigungsmaterialfur große Geschwister, sodass das Baby sich dann satt und zufrieden auch den Hauptteil des Science Center mit angeschaut hat.

Mich erinnerte es an das Phänomania in Essen oder auch das Explorado Kindermuseum, denn hier war anfassen ausdrücklich erlaubt und die vielen Kindergartengruppen und Schulklassen unterstrichen das nur. Jede Etage hat einen wissenschaftlich Schwerpunkt (Optik, Akustik…) und bietet verschiedene Experimente, die auch erklärt sind, zu den Bereichen an. Spannend für alle Altersstufen und so lehrreich, wie man es eben macht. Gerade als Elternteil weiß man ja, wieviel Input man seinem Kind da schon zumuten kann.

Alles in allem tolle Museen, grundsätzlich kinderfreundlich- das mit dem Fahrstuhl war jetzt doof, aber da es vorher ja online angekündigt war, konnte man sich darauf einstellen. Daher: immer Homepages der Museen checken! Hier kommen wir bei schlechtem Wetter sicher nochmal hin, wenn wir wieder in Berlin sind!

Tropical Islands im Spreewald

Der Spreewald hat mehr zu bieten als Gürkchen- soviel war schon vorher klar. Dass das Tropical Islands, von dem man ja schon öfter mal gehört hat, aber auch im Spreewald liegt, war mir neu.

Weil es sonst einfach immer zu weit weg war, haben wir die Gelegenheit „eh in Berlin zu sein“ beim Schopfe gepackt und sind die ca. 60km dorthin gefahren.

Knapp eine Dreiviertelstunde brauchten wir aber auch bei freier Autobahn, der Schluss der Strecke geht durch (Niemands-)Waldland.

Es gibt viele Parkplätze (es war immerhin ein Sonntag, wenn auch nicht in der Hauptsaison) und wir konnten mit unseren vorgebuchten Tickets direkt durch.

Es gibt Familienumkleiden und Wickeltische, die zugewiesene Schranknummer ist aber in einer offenen Sammelumkleide, da war es dann am Morgen schon eng, besonders mit Baby, dass noch nicht selbstständig sitzen/ stehen bleibt auf dem Arm.

Wenn man sich aber einmal umgezogen und alle Sachen verstaut hat, geht’s tiefer in den großen „Dome“.

Wir haben uns entschieden, an der „Südsee“ einen Platz zu suchen, da hier zum einen Sandstrand, zum anderen das Kinderbecken ist. Das erwies sich um 10:00 Uhr (um 6:00 Uhr macht das Bad schon auf!) bereits als schwierig, in bester Mallorca- Manier waren die meisten Liegen schon mit Handtüchern belegt. Wir ergatterten eine Bank und 2 Strandliegen im Sand, so konnten die Kids auch direkt buddeln und im Sand krabbeln, war gar nicht so doof.

Leider war das Piratenschiff im Kinderbereich bis zum Nachmittag abgesperrt, dabei liegt es doch so verlockend auf der Insel…

Mittagessen war für uns auch kindgerecht im Tropen- Restaurant am Kletterspielplatz zu bekommen. Zwar mussten wir diskutieren, dass es ERST Essen gibt und DANN geklettert wird, aber nun gut. Leider hatte das Restaurant im KINDERspielplatz, in dem es auch NUR Kinderspeisen gibt, nur 2 Hochstühle, die von zwei Dreijährigen okkupiert wurden, sodass wir auf dem Spielplatz noch auf die Suche nach dem verschollenen dritten Stuhl gehen mussten. Für ein Kinderrestaurant immer noch wenig.

Die Preise waren dort aber fair, Pommes, Chicken Nuggets und Buttermöhren für unter 5€. Direkt nebenan ein Klo mit Kindersitz, Wickelstation, Kinderklo und niedrigerem Waschbecken, bzw Trittchen. Das haben wir auf den anderen von uns „getesteten“ Örtchen auch so vorgefunden, sehr kinderfreundlich!

Im Regenwald kann man Flamingos und Schildkröten entdecken, in die Tiefen des Dschungels haben wir uns gar nicht begeben, auch nicht in den Außenbereich von „Amazonia“ oder in den Sauna- und Spabereich.

Wir haben also noch viel zu entdecken, wenn wir mal wiederkommen. Dann eventuell auch mit einer Übernachtung: vom Jurtenzelt zum Luxushotel ist dort alles machbar. Auf unserer Wunschliste steht dann auch eine Ballonfahrt (Tropical Islands von oben angucken- IN der Halle!) und die Rutschen testen.

Die Kinder hatten riesigen Spaß und obwohl wir ja sonst eher so 2- Stunden-Schwimmbadgänger sind, war es heute gar kein Problem, den ganzen Tag dort zu verbringen, ohne dass es langweilig wurde.

Einige Tipps, die wir uns fürs nächste Mal merken und gerne schon an euch weitergeben:

-Tickets vorher online buchen spart Geld (und etwas Zeit beim Einlass)

-Armbänder mit aufgeladenem Guthaben vorm rausgehen schon am Automaten zahlen spart auch Zeit am Ausgang, besonders, wenn man dick eingepackt in der Tropenhalle steht ist das ganz angenehm

-man kann Kinderwagen/ Buggies wunderbar mit reinnehmen und hat auch „Fahrwege“ hierfür. Der hat uns als Mittagsschlafplatz etwas gefehlt

-Essen und Trinken darf nicht mitgebracht werden (steht das nicht bei allen Schwimmbäder ?!) aber es hat natürlich keiner was gegen die Babynahrung gesagt

-für den Aufenthalt in den Restaurants oder auf dem Spielplatz bietet es sich an, ein luftiges Sommerkleid oder Shorts mitzunehmen, damit man nicht in nassen Badesachen oder im dicken Bademantel dort sitzt

-früh dort sein! Wie gesagt, um 10:00 Uhr wurde es schon knapp mit Sitzmöglichkeiten, daher: Picknickdecke oder Strandmatte/ -Laken mitnehmen, auf die man sich zur Not in den Sand setzen kann

-Wechselschwimmsachen mitnehmen… dann kann man den Kids mal ne trockene Badehose anziehen, bei einem so langen Aufenthalt ist es halt viel rein ins Wasser, raus aus dem Wasser…

FAZIT:

Wir kommen wieder! Viel zu sehen, viel zu erleben… trotz kostenfreier U3 – Kinder hat der Tag mit Eintritt, Essen, Eis, etc. dann aber auch rund 100€ gekostet, also muss man die Zeit schon auch gut nutzen.

Parkleuchten im Grugapark Essen

Heute waren wir zum ersten Mal zu viert beim Parkleuchten im Grugapark. Daher auch so früh wie noch nie: schon zur Dämmerung waren wir am Parkeingang. Der Hauptparkatz war dieses Jahr auch geöffnet (letztes Jahr war irgendwie eine Messe) und kostet dank Entwertung am Kassenhaus auch nur 1€, nicht 4€.

Der Eintritt kostet für Erwachsene wie immer 5€ (samstags 6€ wegen Kleinkunstvorführungen), für Kinder ab 6 Jahren 2€.

Das frühe Ankommen war nicht schlimm: wir hatten keine Schlange an der Kasse und es wurde schnell so dunkel, dass die Lichtinstallationen ihre volle Wirkung entfalten können.

Wir waren wieder mit Kinderwagen unterwegs, was in der Grugapark gut möglich ist- man muss zwar manchmal einen kleinen Umweg gehen, aber die Wege sind ausreichend beleuchtet und somit für Kinderwagen und Rollstuhl gut befahrbar.

Recht am Anfang des Rundwegs gibt es an der Orangerie direkt einen Imbiss mit Curry- Pommes, Glühwein, aber auch Bratwurst und Kinderpunsch. Heute haben wir sogar einen Platz im Zelt neben dem Grill bekommen und konnten etwas kältegeschützt essen.

Es ist wirklich immer kalt, wenn im Februar/ März das Parkleuchten stattfindet, die Kids hatten also ihre dicken Schneeanzüge und Handschuhe an und das war auch nötig. Beide hatten Spaß an den tollen Lichtern, besonders die Lightshow am See fanden sie super und das Hundertwasserhaus ist ja immer abends beleuchtet, wirkt von der bunt bestrahlten Brücke aber noch beeindruckender.

Ein schöner Abendspaziergang, mit einem Kinderpunsch zum Wärmen temperaturmäßig und von der Strecke gut zu schaffen, auf dem Rückweg wurde über die schönen Lichter gesprochen und zuhause haben sich beide schnell ins warme Bett gekuschelt und geschlafen. Winwin!

USA Westküste mit Kindern- Das Essen

Grundsätzlich haben wir die USA als sehr kinderfreundlich erlebt. Fast überall gab es Hochstühle und Wickelmöglichkeiten, etwas zum Malen oder rätseln für den Großen und Spielplätze am Strand oder in den (Fastfood) Restaurants.

Mit „Pommes und Chicki Nuggets“ ist ja auch fast jedes Kind glücklich?! Wir haben als Ausgleich zum ungesunden Mittagessen meist am Abend nur ein Brot und Gemüse/ Salat gegessen. Frühstück hatten wir teilweise im Hotel inklusive, ansonsten haben wir auf dem Zimmer einen Toast gegessen oder uns ein paar Mal auch außerhalb etwas gegönnt.

So ein Mittagessen beim Fastfoodriesen belief sich für uns 3 immer so auf 20$, ein (einfaches) Essen im Restaurant meist so auf 40$, da kommt dann aber auch noch Trinkgeld dazu. Da Restaurantessen dreimal am Tag einfach zu viel und zu teuer gewesen wäre und wir auch keine „Restaurantkinder“ haben, war es für uns aber der ideale Kompromiss, uns auch -so weit es mit Kühlschrank und Mikrowelle eben geht- selbst zu versorgen.

Dazu haben wir immer unsere Tupper-Stapelteller, ein bisschen Besteck, Schneidemesser und Spülmittel dabei, so sind wir gut ausgerüstet.

Natürlich gibt es auch anderes Essen als Hamburger, gerade im Süden Kaliforniens gibt es aufgrund der Grenznähe hervorragendes mexikanisches Essen, im Landesinneren auch tolle Steakhäuser. Wenn man sich ein wenig umschaut gibt es aber im figurbewussten Kalifornien auch verschiedene Vegan/ Raw Food/ Lakto- Öko- wieauchimmer Restaurants für jeden Geschmack, die kosten dann eben nur ihren Preis. Und das Trinkgeld in den Restaurants nicht vergessen: das ist dort nicht im Verkaufspreis mit einberechnet und die Kellner sind drauf angewiesen. 10-15% sind angemessen, sagte unser Reiseführer.

Auch deshalb sind die Gastro- Menschen wirklich sehr zuvorkommend und gerade auch den Kindern gegenüber sehr fürsorglich. Kein Sonderwunsch war zu ausgefallen.

Einkaufen ist in den USA ein Abenteuer für sich, die riesigen Packungsgrößen spiegeln die Größe des Landes wieder, wenn man verzweifelt versucht, eine Milchpackung kleiner als 1,6l zu finden, ist das wohl sinnbildlich. Bekanntermaßen können die Amis -für deutsche Gaumen- kein Brot und keine Wurst machen, Toast und wurstähnlicher Aufschnitt sind aber natürlich zu bekommen. Wenn man auf italienische Salami oä ausweichen will, wird’s dann aber auch gleich teuer. Auch Obst, wie zB Beeren sind teuer. Eine (kleine) Schale Himbeeren für 4-5$… leider ist es hier wirklich noch deutlicher, dass die ungesunden Dinge absolut nachgeschmissen werden, wie riesige Colaflaschen oder Snacktüten, gesundes wie Obst, gutes Fleisch oder Getreide aber wirklich sehr teuer sind.

Für Babies: die originalen Pampers kosten ca das 2,5fache, Eigenmarken sind nach Info einer Freundin sehr plastiklastig und nicht wirklich atmungsaktiv. Also am besten Windeln von zuhause mitnehmen!

Für die Beikost gibt es auch Gläschen, allerdings meist sortenrein, zB nur Erbsenpüree oder Kürbissquash, eher weniger das in Deutschland klassische Gemüse+Kartoffel+ Fleisch- Gläschen. Getreideflocken für Milch/ Obst- Getreidebrei gibts so gar nicht, da also auch lieber eine Tüte von zuhause mitnehmen.

Dafür gibts zB von Parent’s Choice leckere kleine Getreide-Puff- Nibbel in verschiedenen Geschmacksrichtungen, die fand sogar der Große noch gut.

Zusammenfassend: je nach Budget und Geschmack lässt sich in den USA auch mit Kindern gut essen, auch gesund ist möglich. Aber im Urlaub darf es ja auch mal ne Pommes mehr sein, oder? 😉

Cabazon Dinosaurs: Wenn die Dinos plötzlich an der Straße stehen (Roadtrip Westküste USA)

Auf dem Weg von Oceanside ins Landesinnere zum Joshua Tree National Park wurden wir- in ziemlich trister Landschaft- plötzlich von einem T- Rex und einen Langhalssaurier überrascht, die am Highway auftauchten. Natürlich haben wir dort geparkt und sind gucken gegangen.

Im Langhalssaurier befindet sich ein Souvenirladen, der T-Rex verrät, dass noch viele seiner Artgenossen im Park warten und „weist den Weg“.

Mit 12$ Eintritt für Erwachsene und 10$ für Kinder ist der Park für amerikanische Verhältnisse sogar recht günstig- das zahlt man ja anderswo fürs Parken.

Im Park erwartet einen zunächst eine kleine Halle mit diversen Dinos, Dinoeiern und einem kleinen Shop.

Draußen gibt es eine „Ausgrabungsstätte“, wer dort einen Stein mit Dinonamen beschriftet findet, darf sich im Shop eine kleine Belohnung aussuchen.

An der „Goldwaschstation“ kann der Kies gesiebt werden und echte Edelsteine oder kleine Fossilien entdeckt werden.

Anschließend führt ein kleiner Rundgang an verschiedenen Dinos vorbei, viele Erklärungstafeln beschreiben das Leben der Dinos, aber auch Fun facts zu Dinos, zB in Filmen.

Am Ende der 1. Kurve wohl das Highlight: in den großen T- Rex kann man hineinklettern! Zuletzt zwar nur eine schmale Wendetreppe, aber dann steht man im Maul des Dinos und kann auf den Highway hinausgucken.

Für Kinder ein toller Zwischenstopp, absolute Empfehlung!

Roadtrip mit Kindern

Ein Roadtrip (Hipster- Englisch für Autofahrt) mit Kindern ist vielleicht nicht der klassische Familienurlaub. Es kommt natürlich auch sehr auf das Verhältnis Auto: Kind an.

Wir sind nicht so die All Inclusive Hotelurlauber, daher gehört bei uns ein (Miet-)Wagen eigentlich zum Standardrepertoire bei jedem Urlaub und wir haben bisher gute Erfahrungen mit Kind(ern) auf verschiedenen „Roadtrips“ gemacht.

Ein paar Tipps, die bei uns zum Gelingen beigetragen haben:

-auf gute Autositze achten! Am besten natürlich die eigenen, am besten mit Sommerbezügen (wenn’s ins Warme geht, die Sorgen für besseres Klima- und schützen den Sitzbezug auch einfach). ACHTUNG! Zum Beispiel in den USA sind deutsche Kindersitze nicht erlaubt. Hier kann es im Falle eines Unfalles (Gott bewahre!) zu Haftungsbeschränkungen bei der Versicherung kommen. Also lieber vor Ort buchen- dann aber beim Einbauen helfen lassen. Wir haben ewig an der Befestigung der Babysitzschale gesessen… Tipp hier: beim Autopreisvergleich den Kindersitz direkt mit angeben. Manche anbieten rechnen pro Tag ab, andere haben einen Pauschalpreis. Da entstehen schonmal Unterschiede von bis zu 200€!

– nicht zu viel wollen! Wir planen unsere Strecken so, dass wir maximal 300km am Tag fahren, also 2-4 Stunden. Bei stark befahrenen Strecken eher kürzere Touren.

-Schlafphasen der Kinder einplanen! Viele Kinder schlafen gut und gerne im Auto, wenn man die reguläre Schlafenszeit fürs Autofahren nutzt, kommen alle entspannter am Ziel an.

-Pausen machen! Babys müssen mal raus aus dem Maxi Cosi und rauf auf die Decke zum kugeln und krabbeln, Größere müssen ein klettern, rennen, laut sein können. Dazu eignen sich besonders Raststätten mit Spielplatz oder eine Ausfahrt mit Wald, Wiese, Feldern.

-vor und nach der Fahrt genug Bewegung und Spielzeit einplanen. Nach 2-3 Stunden Fahrt wollen die Kinder sich meist nicht nur bewegen, sondern auch machen, was SIE wollen. Also dann direkt für 3 Stunden in ein Museum zu gehen o.ä. ist nicht so geeignet. Man kann im Hotel erstmal etwas spielen, auf einen Spielplatz gehen, oder einfach etwas Spazieren.

-im Auto für Unterhaltung sorgen. Je nach Alter der Kinder und persönlicher Einstellung zur Mediennutzung können das Bücher, Hörbücher, Kinderlieder- CDs mit Bewegungs-/ Mitmachliedern, Reisespiele oder auch ein portabler DVD- Player oder ein Tablet sein.

-Kinder auf die Umgebung aufmerksam machen. Es muss nicht immer Entertainment sein. Draußen gibt es immer was zu sehen und zu erklären, Flugzeuge, Laster, Tiere, Berge…

Das Wichtigste ist wohl, sich keinen Stress zu machen. Der Weg ist das Ziel, das sollte man sich beim Urlaub mit Kindern immer als Ziel setzen und einfach mit den Kindern in einen gemeinsamen „Flow“ kommen.

Mit Kindern (Langstrecke) fliegen

Wir sind mit dem Travelbuddy in seinen ersten 2,5 Lebensjahren ja schon häufiger geflogen, allerdings bisher nur Kurz- und Mittelstrecke und auch die Reisebiene hat ihren „Flugtest“ mit 3 Monaten nach Edinburgh gemacht, wo die Flugzeit meist so 1,5h von Düsseldorf beträgt.

Unserer persönlichen Erfahrung nach war das Alter bis 6/7 Monate zum Fliegen sehr angenehm, weil die Kleinen da noch nicht so mobil sind, hauptsächlich noch mit Milch (gestillt/Flasche) ernährt werden und auch noch recht viel schlafen.

Von 1-2 Jahren waren wir als Eltern definitiv am meisten gefragt: die Kleinen sind gar nicht mehr so klein, müssen aber auf dem Schoß sitzen (wir haben zumindest keinen eigenen Sitzplatz für den Einjährigen gebucht), wollen aber gar nicht sitzen. Bewegung ist in den engen Reihen der Kurzstreckenflieger allgemein und Billigfliegern im Speziellen aber eher schwierig.

Trotzdem waren unsere Flugerfahrungen bisher immer gut, bis auf den Rückflug aus Mallorca, wo der Travelbuddy mit Beginn des Landeanflugs anfing zu weinen, das war uhrzeittechnisch allerdings auch eine ganz doofe Kombination aus müde, Hunger, langem Tag plus einem echt unschönen Sinkflug.

Trotzdem hatten wir uns aufgrund dieser Erfahrungen entschieden, den ersten Langstreckenflug für beide Kinder in das erste Lebensjahr der Reisebiene zu legen und so traten sie mit 2 3/4 Jahren und 6 Monaten die erste Langstreckenreise in die USA an.

Wir hatten uns im Vorfeld viel auf anderen Blogs und auf den Seiten der Fluggesellschaften informiert und letztendlich auch gedacht, dass Start und Landung bei Kurz- und Langstrecke identisch sind, und die Zeit dazwischen halt länger. Den Druckausgleich bei Start und Landung haben wir durch Stillen/ Saftpäckchen/ Kaubonbons immer gut geschafft. Unsere weiteren Tipps findet ihr am Ende des Berichts.

Was die Flugplanung anging, haben wir eigentlich alles falsch gemacht, bzw nicht so, wie geraten. Das lag aber daran, dass wir eigentlich mit Airberlin Nonstop von Düsseldorf nach Los Angeles fliegen wollten, Nachtflug. Aber naja, AirBerlin war ja dann nicht mehr.

Also hatten wir einen Zwischenstopp in Frankfurt und flogen voll in den Tag. Immerhin hatten wir bei der Lufthansa für den Travelbuddy das Kinderessen bestellen können und ein Bassinet (diese Einhängebabybetten) für die Reisebiene.

Mitgenommen haben wir für beide Kinder eine kleine Decke und ein eigenes Kissen, altersgerechtes Spielzeug, Wechselklamotten, Zahnbürste und klappbaren Toilettensitz für den Großen und Wickelsachen für die Kleine.

Beide haben ein neues Spielzeug bekommen, damit der Neu- Effekt sie ein bisschen länger beschäftigt: der Große ein neues TipToi- Buch und die Kleine einen Beißring. Das hat auch schonmal ganz gut geklappt. Allerdings wollte die Kleine in dem Bettchen nicht wirklich schlafen, sodass wir viel mit ihr rumgelaufen sind, was der Platz zum Glück hergab. Der Große hat sich mit dem Onboard- Entertainment (ist Urlaub, da darf man auch mal länger Fernsehen), Büchern und vielen Runden „ich sehe was, was du nicht siehst“ beschäftigt und zwischendurch auch mal ein wenig geschlafen, immerhin hatte unser Tag um 4 Uhr begonnen.

Das Babybett sehe ich zwiespältig: es war angenehm, die Kleine dort ablegen zu können, immer mal so 30 Minuten hat sie dort auch geschlafen, trotzdem machte es uns anderen den Weg aus dem Gang eng, die Fernseher und Tische werden in diesen ersten Reihen ja aus dem Stuhl ausgeklappt und machen es zusätzlich eng… wir hatten ja Glück, dass wir 3 Plätze hatten und somit die ganze Reihe für uns.

Insgesamt war es schon anstrengend, dadurch, dass nie beide Kinder gleichzeitig geschlafen haben, konnten wir Großen auch nicht wirklich schlafen und waren entsprechend k.o., als wir in LA ankamen. Das ist mit nur einem Kind, oder älteren Kindern, die sich dann auch mal länger selbst beschäftigen können, sicherlich einfacher.

Hier noch ein paar Tipps aus unseren Flugerfahrungen:

-anziehen im Zwiebellook: es kann im Flieger sehr kalt werden. Ein dünnes Mützchen für die Kleinen schützt die Ohren.

-ein kleines Kissen hilft, den Kopf der Kleinen zu stützen, beim Stillen, schlafen, ausruhen.

-eine kleine Decke wärmt und schützt vor Licht und neugierigen Blicken.

-Spielzeuge wenn möglich am Rucksack festbinden, oder an Haken mit Gummizug befestigen (gibts zB von HABA), sonst kriecht man nur unter den Sitzen herum und sucht Einzelteile: daher eignen sich Bücher auch eher als Playmobil 😉

-genug Essen und Snacks mit an Bord nehmen. Babynahrung wird meistens zwar nochmal separat untersucht, darf aber mitgenommen werden und unterliegt nicht der 100ml- Beschränkung.

-bei Kindern, die noch nicht laufen können, lohnt es sich, den Buggy bis zum Gate mitzunehmen und dann eine Trage zu nutzen, um das Kind sicher zu haben, aber trotzdem beide Hände zur Verfügung.

-entspannt bleiben. Auch wenn es nicht einfach ist, wenn das Kind schreit und die Sitznachbarn die Augen rollen. Die eigene Aufregung überträgt sich aufs Kind. Daher ist es besonders gut, wenn man sich mal abwechseln kann.

Traut euch. Es wird! Alles rund um Flughafen und Flugzeug ist für die Kinder ja auch toll und spannend. Und der Urlaub entschädigt bestenfalls für eine anstrengendere Anreise als man sie vielleicht zu zweit gehabt hätte ;-)!

Guten Flug!